Eigenleistung und Muskelhypothek
Durch die mitunter sehr hohen Kosten eines Neubaus entscheiden sich heute viele Baufamilien für die Fertigbauweise. Fälschlicherweise wird oft angenommen, dabei handele es sich ausschließlich um schlüsselfertiges Bauen. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten:
Wer handwerklich geschickt ist und wirklich günstig bauen möchte oder muss, kann sich für ein Ausbauhaus entscheiden. Dies bedeutet, der Haushersteller liefert und montiert die Gebäudehülle - der Hausherr selbst nimmt den kompletten Ausbau vor. Diese Form der Eigenleistung nennt man auch Muskelhypothek.
Ein solcher Innenausbau dauert im Regelfall länger, als wenn Profis dies erledigen. Mit einem hohen Maß an Eigenleistung lässt sich jedoch viel Baugeld sparen und die Anschaffungskosten des Eigenheims halten sich gering. Genaue Einsparsummen lassen sich nicht pauschal vorhersagen – diese richten sich unter anderem nach der Größe des Hauses und der Komplexität des Innenausbaus. Auch bei Holzhäusern ist der “Ausbau aus eigener Hand” sehr beliebt.
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Buch: Hausbau in Eigenleistung
Der Ratgeber informiert sowohl über Vorteile als auch Risiken und zeigt auf, welche Lohn- und Meterialkosten beim Selbstbau eingespart werden können. Auch die wichtigen Themen Haftung und Gewährleistung werden angesprochen.
